Am So, 16. April und Mo, 17. April werden die Haltestellen Wandsbek und Hasselbrook von einigen Zügen der RB81 nicht angefahren.

Slideshow

Fahrtrichtungsanzeiger im Hauptbahnhof HH
Die Sprecher Ole Buschhüter und Jörg Sievers der S4-Initiative neben dem S-Bahn-Zug
Minister beim Interview
S-Bahn-Zug im Bahnhof Ahrensburg
S-Bahn-Zug im Bahnhof Bad Oldesloe

- Durchgängiger Taktverkehr, mehr Züge
- Umsteigefreie Verbindungen bis in die Hamburger Innenstadt
- Bessere Pünktlichkeit durch Trennung von Fern- und Nahverkehr
- Mehr Haltestellen bei gleich bleibender Fahrtzeit
- Moderne, spurtstarke S-Bahn-Züge
- Sinnvolle Anschlüsse an die Buslinien
- Prognostizierte Fahrgastzuwächse von wenigstens 50 Prozent

- Bau einer weitgehend zweigleisigen S-Bahn-Strecke parallel zu den Fernbahngleisen von Hasselbrook bis Ahrensburg-Gartenholz
- Bau zusätzlicher Haltestellen: Claudiusstraße und Bovestraße (als Ersatz für Wandsbek), Holstenhofweg, Pulverhof und Ahrensburg-Gartenholz
- Weiterfahrt bis Bad Oldesloe auf der vorhandenen Strecke mit modernen Zweisystem-S-Bahn-Zügen
- Zwischen Hamburg und Ahrensburg 10-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten, ansonsten 20-Minuten-Takt, bei größerer Nachfrage dichterer Takt möglich
- Weiterführung ab Hasselbrook auf den vorhandenen S-Bahn-Gleisen über den Hauptbahnhof hinaus

Streckenlänge: 36 Kilometer zwischen Hasselbrook und Bad Oldesloe.
Neue Gleise: Hasselbrook–Ahrensburg (2), Ahrensburg–Bargteheide (1). Insgesamt rund 24 Kilometer.
Neue Stationen: Claudiusstraße, Bovestraße, Holstenhofweg, Pulverhof, evtl. Delingsdorf
Neue Fahrzeuge: Zweistrom-Triebzüge Typ ET 490. Modern, schnell (bis 140 km/h), sicher und
durchgängig begehbar.
Im angepassten S-Bahn-Takt: Bis Ahrensburg 20-Minuten-Takt, im Berufsverkehr 10-Minuten-Takt. Bis Bargteheide
im 60-Minuten-Takt, im Berufsverkehr 20-Minuten-Takt. Und bis Bad Oldesloe ganztägig
alle 60 Minuten.
Mehr Fahrgäste: Täglich 20.000 mehr, insgesamt dann über 50.000 auf der Strecke.

 

Liebe Freunde der S 4-Initiative!

Der Abschluss der im vergangenen Jahr begonnenen Vorplanung für den Bau der S 4 steht bald bevor: Sie befindet sich in der Behördenabstimmung und soll voraussichtlich im Sommer abgeschlossen werden, wie der Hamburger Senat mitteilte. Mit der Vorplanung wird auch eine Kostenschätzung vorliegen. Im nächsten Schritt soll dann die Standardisierte Bewertung zeitnah beauftragt werden, mit der die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme untersucht wird. Die Finanzierungsgespräche mit dem Bund sollen weitergeführt werden.

Im Herbst ist zudem eine gemeinsame Kabinettssitzung von Hamburg und Schleswig-Holstein geplant, für die unter anderem ein Beschluss zum weiteren gemeinsamen Vorgehen der Länder zur S4 vorbereitet wird, so der Senat in seiner Antwort. Zuvor wird es am 30. August in Hamburg eine gemeinsame Sitzung der für Verkehr zuständigen Ausschüsse der Hamburgischen Bürgerschaft und des Schleswig-Holsteinischen Landtags geben, in der es um die gemeinsamen Verkehrsprojekte der beiden Länder, also auch das Projekt S 4, gehen wird.

Gut Ding will Weile haben: Das gilt offenbar auch für die S4-Vorplanung. Denn eigentlich sollte das Ergebnis schon vorliegen. Wir sehen dem gelassen entgegen. Wenn Gründlichkeit etwas mehr Zeit erfordert, dann soll es so sein. Übertriebene Hast zahlt sich am Ende meistens nicht aus.

Unterdessen wurden auch die Präsentationen der Informationsveranstaltungen in Ahrensburg, Bargteheide und Delingsdorf, die im April und Juni stattgefunden haben, veröffentlicht. Sie finden sie, neben vielen weiteren Informationen zum Projekt S 4, im Internet unter der Adresse www.nah.sh/s4. Außerdem hat die Homepage der S4-Initiative (www.s4-initiative.de) ein neues, mobilfähiges Design erhalten. Reinschauen lohnt sich!