Wir wünschen allen Besuchern eine besinnliche Adventszeit

Slideshow

Fahrtrichtungsanzeiger im Hauptbahnhof HH
Die Sprecher Ole Buschhüter und Jörg Sievers der S4-Initiative neben dem S-Bahn-Zug
Minister beim Interview
S-Bahn-Zug im Bahnhof Ahrensburg
S-Bahn-Zug im Bahnhof Bad Oldesloe

Das Abendblatt berichtet am 13.06.2013 (hier) dass Ahrenburgs Bürgermeister die S4 zwecks Lärmschutz gerne teifer legen würde, auch wenn das sehr teuer wrd.

Als S4-Iniatiative sei nur darauf hingewiesen:

  1. Die S-Bahn ist leiser als die bisherigen Regionalbahnzüge
  2. Die derzeit installierte Lärmschutzwände sind aus einem Sanierungsprogramm der Bahn und haben mit dem Bau der S4 nichts zu tun
  3. Die S4-Initiative setzt sich für sogenannte "schienennahe Lärmschutzmaßnahmen" ein, jeodch ist die für die Güterverkehrsgleise wesentlich sinnvoller als an den S-Bahn-Gleisen.
  4. Auch wenn im Zuge der Hinterlandanbindung der Fehmarnbelt-Querung immer die S4 als Huckepack genommen wird, so setzen wir uns nicht für mehr Güter-, sondern besseren Nahverkehr ein. Das die Bahn und der Bund den Güterverkehr intensivieren möchte ist zu begrüßen, aber dann natürlich mit adequaten, optisch auch vertretbaren Lärmschutzmaßnahmen. Die Diskussion ob oder ob nicht eine S4 auf Extragleisen steht aber auf einem anderen Blatt.

Der Wahlkampf in Schleswig-Holstein trieb schon seltsame Blüten, denn die CDU Bargteheide scheint sich die engagierte Arbeit der Initiative auf die Fahnen heften zu wollen, aber die SPD und DIE GRÜNEN schrieben in einer Erklärung wie sie die Dinge sehen und auch die S4-Initiative kommt dabei zur Sprache:

Dass es demnächst eine S4 in Bargteheide geben wird, ist kein Verdienst der CDU Bargteheide. Dies ist vor allem einer aktiven Bürgerinitiative in Ahrensburg und Hamburg zu verdanken.

http://www.bargteheideaktuell.de/politik/9545/spd-und-gruene-kritisieren-wahlkampfstil/

Danke dafür!

Die nächsten Einwohnerversammlungen zum Thema S4 werden am 25. April 2013 um 19:00 Uhr in Ahrensburg im Peter-Rantzau-Haus und am 23.April 2013 in Bargteheide im Ganztagszentrum stattfinden. Dann wird die Vorentwurfsplanung vorgestellt. (Siehe hierzu Artikel im Markt vom 10.April 2013).

Am 29. November fand im Marstall der Stadt Ahrensburg eine EInwohnerversammlung statt. Das Thema S4 war neben der Stiftung Schloss Ahrensburgals Tagesordnungspunkt gesetzt.

Viel Interesse fand die Anwohnerversammlung zum Thema S4

Beherrschend war die Sorge der Anwohner über den zunehmenden Lärm durch die Fehmarnbelt-Querung - vor allem der Güterverkehr wird stark zunehmen. Zudem hat die Stadt entschieden keine Lärmschutzwände in der Länge aufstellen zu lassen wie sie die Bahn empfohlen hat. Die Gremien der Stadt werden sich mit diesem Thema aber nochmal beschäftigen müssen, da weit über 30% der anwesenden Anwohnerinnen und Anwohner den Antrag der Bürgerinitiative Lärmschutz Ahrensburg Mitte zustimmten, das Thema nochmals erörtern zu lassen.

Die S4 wollen manche schneller haben als 2020, da die aktuelle Situation mit der R10 weiterhin unzureichend ist. Wir, die Bürgerinitiative, haben darauf hingewiesen, dass die S4

  1. auch für die Einpendler der Stadt ist, denn Ahrensburg ist die Stadt mit den meisten Einpendlern in Schleswig-Holstein und unsere Unternehmen brauchen zuverlässig am Arbeitsplatz erscheinende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  2. Zudem haben wir darauf hingewiesen, dass nur durch eine S4 ein barrierefreier und effizienter Zugang zum Flughafen Hamburg möglich sein wird (Bhf. Hasselbrook als Übergang hat keinerlei Aufzüge und in den Hauptbahnhof fahren verlängert die Fahrt unötig).

Die LVS hat ebenfalls deutlich gemacht, dass der Expresszug, der ein Mal die Stunde hält, auch weiterhin fahren wird.

Alles in allem ist Lärm ein Thema in Ahrensburg, aber nicht das prägende Thema der S4, denn der Güterverkehr wird nicht durch die S4 entstehen, sondern die S4 ist nur eine Lösung für den ÖPNV, der dadurch noch weiter leiden würde als ohnehin schon. Solange Bürgerinitiativen dieses beherzigen, dürfen sie gerne auf unsere Unterstützung bauen, denn die S-Bahn wird

  1. leiser und pünktlicher sein,
  2. schneller anfahren und abbremsen können
  3. und in einem 10 anstatt in einem 15-20 Minutentakt zu fahren.

Dafür stehen wir ein, aber mit Sicherheit nicht für lärmverursachenden Güterverkehr!