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Am 29. November fand im Marstall der Stadt Ahrensburg eine EInwohnerversammlung statt. Das Thema S4 war neben der Stiftung Schloss Ahrensburgals Tagesordnungspunkt gesetzt.

Viel Interesse fand die Anwohnerversammlung zum Thema S4

Beherrschend war die Sorge der Anwohner über den zunehmenden Lärm durch die Fehmarnbelt-Querung - vor allem der Güterverkehr wird stark zunehmen. Zudem hat die Stadt entschieden keine Lärmschutzwände in der Länge aufstellen zu lassen wie sie die Bahn empfohlen hat. Die Gremien der Stadt werden sich mit diesem Thema aber nochmal beschäftigen müssen, da weit über 30% der anwesenden Anwohnerinnen und Anwohner den Antrag der Bürgerinitiative Lärmschutz Ahrensburg Mitte zustimmten, das Thema nochmals erörtern zu lassen.

Die S4 wollen manche schneller haben als 2020, da die aktuelle Situation mit der R10 weiterhin unzureichend ist. Wir, die Bürgerinitiative, haben darauf hingewiesen, dass die S4

  1. auch für die Einpendler der Stadt ist, denn Ahrensburg ist die Stadt mit den meisten Einpendlern in Schleswig-Holstein und unsere Unternehmen brauchen zuverlässig am Arbeitsplatz erscheinende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  2. Zudem haben wir darauf hingewiesen, dass nur durch eine S4 ein barrierefreier und effizienter Zugang zum Flughafen Hamburg möglich sein wird (Bhf. Hasselbrook als Übergang hat keinerlei Aufzüge und in den Hauptbahnhof fahren verlängert die Fahrt unötig).

Die LVS hat ebenfalls deutlich gemacht, dass der Expresszug, der ein Mal die Stunde hält, auch weiterhin fahren wird.

Alles in allem ist Lärm ein Thema in Ahrensburg, aber nicht das prägende Thema der S4, denn der Güterverkehr wird nicht durch die S4 entstehen, sondern die S4 ist nur eine Lösung für den ÖPNV, der dadurch noch weiter leiden würde als ohnehin schon. Solange Bürgerinitiativen dieses beherzigen, dürfen sie gerne auf unsere Unterstützung bauen, denn die S-Bahn wird

  1. leiser und pünktlicher sein,
  2. schneller anfahren und abbremsen können
  3. und in einem 10 anstatt in einem 15-20 Minutentakt zu fahren.

Dafür stehen wir ein, aber mit Sicherheit nicht für lärmverursachenden Güterverkehr!